Warum sind meine Google Ads Klicks so teuer?
Deinen Klickpreis bei Google bestimmt vor allem die Auktion. Was einen teuren Klick treibt und welcher Hebel dir bleibt, um ihn zu senken.
Deinen Klickpreis bei Google bestimmt vor allem die Auktion. Was einen teuren Klick treibt und welcher Hebel dir bleibt, um ihn zu senken.
Du sortierst den Keyword-Bericht nach Kosten, und da ist er: ein Suchbegriff, der 14 € pro Klick frisst, während der Rest des Kontos unter zwei liegt. Oder es sticht nichts heraus, aber dein durchschnittlicher CPC ist Monat für Monat gestiegen, ohne dass du eine Änderung benennen kannst. Der Reflex ist derselbe: die Einstellung finden, die dich zu viel zahlen lässt, und sie abschalten. Meist gibt es keine.
Kurz gesagt: Deinen CPC bei der Google-Suche entscheidet eine Live-Auktion. Das Meiste liegt außerhalb deiner Kontrolle: wie viele Anbieter denselben Klick wollen und wie viel ein Kunde in dieser Branche wert ist. Bewegen kannst du Relevanz und Keyword-Optionen. Das drückt den Preis, es setzt ihn nicht zurück.
Das Wichtigste
Google löst jede Suche über den Anzeigenrang auf. Die Google-Hilfe definiert ihn aus deinem Gebot, der Anzeigenqualität (erwartete Klickrate, Anzeigenrelevanz, Nutzererfahrung der Zielseite), den Schwellenwerten, der Wettbewerbsintensität und dem Suchkontext. Zwei Kräfte dominieren, und keine ist ein Häkchen. Erstens der Wettbewerb: Je mehr Anbieter dieselben Klicks wollen, desto höher der Räumungspreis. Zweitens der Wert der Suchabsicht. Ein Klick auf "Wasserschaden Notdienst" ist für die bietenden Firmen viel wert, also bieten sie hoch, und das setzt die Decke, an der alle anderen zahlen. Dein Gebot und deine Qualität bestimmen deinen Platz in der Auktion. Das Preisniveau setzen sie nicht. Das macht die Branche.
Für sich genommen nicht. Ein Klickpreis sagt nichts, bevor du ihn neben den Wert einer Conversion stellst. Sagen wir, ein Verkauf bringt dir 120 € und du zahlst gern 40 €, um einen zu gewinnen. Bei 5 % Conversion-Rate kostet dich ein 2-€-Klick 40 € pro Verkauf, das passt. Bei 2,5 % kostet derselbe Klick 80 €, das passt nicht, und keine CPC-Senkung repariert eine Zielseite, die nicht abschließt. Das Search Engine Journal nennt das das Hoher-CPC-Paradox: Die teuersten Klicks liegen genau in den Branchen, in denen ein Kunde am meisten wert ist. Wenn dein Preis pro Conversion profitabel ist, ist ein hoher CPC der Preis einer gesunden Auktion. Bewerte den Klick nach dem Umsatz dahinter.
Drei, nach Hebelwirkung. Zuerst Relevanz: Der Anzeigenrang belohnt Anzeigen, die geklickt werden, und Seiten, die das Versprechen halten. Ein sauberer Faden von Keyword zu Anzeige zu Zielseite ist der günstigste Weg zu einem niedrigeren Preis bei gleicher Position. Genau das misst der Qualitätsfaktor. Zweitens saubere Keyword-Optionen. Broad Match matcht deine Anzeige heute auf alles, was Google als verwandt liest, und lenkt Budget in teure Suchanfragen, die du nie wolltest. Engere Match Types plus eine gepflegte Ausschlussliste schneiden die teuersten davon weg. Drittens: Biete auf einen Wert, den du dir leisten kannst, nicht auf einen Klickpreis. Smart Bidding hebt deinen CPC, wenn es Nutzer mit höherer Conversion-Wahrscheinlichkeit findet. Solange diese Conversions dein Ziel treffen, macht der teurere Klick seinen Job.
Ein stabiles Konto, dessen CPC springt, hat fast immer eine von drei Ursachen, und die CPC-Spalte nennt dir keine davon. Ein neuer Wettbewerber ist in die Auktion eingestiegen und hat das Niveau hochgeboten, sichtbar im Auktionsdatenbericht. Oder deine Match Types sind gewandert: Ein Broad- oder Phrase-Keyword fing an, teurere Anfragen zu matchen, sichtbar im Suchbegriffsbericht als Begriffe, die du nie gewählt hast. Oder der Kalender hat gedreht, und ein saisonaler Ansturm (Q4-Handel, eine Steuerfrist) hat die Auktion geflutet. Auch Smart Bidding hebt den CPC bewusst, wenn es wertvollere Klicks sieht. Bevor du panisch Gebote senkst, prüf diese Berichte. Die Lösung für einen Wettbewerber ist eine andere als die für gewanderte Keywords, und pauschal gesenkte Gebote kosten dich die Klicks, die noch profitabel waren.
Diese eine Gewohnheit, den Bericht zu lesen, bevor du am Regler drehst, ist die ganze Disziplin. Ein Klickpreis allein sagt fast nichts. Derselbe 5-€-CPC ist im einen Konto ein Schnäppchen und im anderen ein langsames Ausbluten, und nur der Preis pro Ergebnis entscheidet, was davon stimmt. Genau das ist die Idee hinter Adscalrs Budget-Intelligence: Es plant aus deiner eigenen 12-Wochen-Performance auf ein Conversion-Ziel mit geschätztem Preis pro Ergebnis. Der billigere Klick ist dabei nie das Ziel. Für die Meta-Seite derselben Medaille zeigt was den Preis von Facebook-Anzeigen treibt die Auktion dort. Die Plattform ist anders. Die Lehre bleibt. Der Klickpreis kommt nach dem Ergebnis, das du kaufst.
Genau dieses Denken steckt in Adscalr.
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